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Autor Thema: Offenstall der Zukunft?  (Gelesen 606 mal)

Hesse

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Re: Offenstall der Zukunft?
« Antwort #30 am: 06. Januar 2018, 08:52:36 »

@KZimmer spurlos verschwunden und zu den DNA vergleichen ich habe noch nie von soviel Hundeattecken auf Nutztiere gehört wie jetzt . In der Schweiz gibt es Untersuchungen die lassen den Schluss zu das ca 60% der dortigen Wolfspopulation Hybride sind !
Im Landtreff ist ein DRP Züchter der hat bei sich nur nen Luchs die können keine Stute mit Fohlen mehr über Nacht draussen lassen . Seine auf der roten Liste stehenden Schafe hat er auch abgeschafft weil die Verluste exorbitant wurden nicht nur Risse auch Verlammungen .
Die erste über 1000 Köpfe zählende Schnuckenherde steht wohl auch vor der Auflösung wegen dauerhafter Wolfsangriffe .
Und macht Euch nichts vor guckt mal was ein den Vorgaben entsprechender Zaun mit Untergrabschutz , entsprechender Höhe kostet sorry in unsere engen Landschaft ist das bei dem bisherigen Wolfsmanagemant nicht mach-bzw Bezahlbar wer soll allein ständig in der Vegetationperiode die Zäune freimähen und wir reden hier von Zäunen durch die kein Fuchs & Hase mehr passt .
Ich denke auch mal das die Versicherungskosten in der Betriebshaftpflicht/Tierhalterhaftpflicht immens steigen werden wenn es zu mehr Unfällen kommt weil die Tiere in Panik ausbrechen egal ob Rind oder Pferd . Und in solchen Fällen wird niemand DNA finden und Du bleibst als Halter immer der dumme .
« Letzte Änderung: 06. Januar 2018, 09:22:21 von Miss Marple »
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fara

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Re: Offenstall der Zukunft?
« Antwort #31 am: 06. Januar 2018, 14:03:39 »

Als Privathalter kannst du die Zaungeschichte ohnehin vergessen, selbst wenn du sie bezahlen und pflegen könntest. Feste Zäune sind genehmigungspflichtig, im Außenbereich als Privatperson ohne Landwirtschaft im Haupterwerb also nahezu aussichtslos.

Aber da die privaten Tierhaltungen ohnehin schon seit Jahren durch widersprüchliche Vorgaben und Restriktionen verschiedener Behörden langsam zu Tode reglementiert werden, erscheinen mir Wölfe für den privaten Pferdehalter aktuell auch das kleinere Problem.

Viel schlimmer finde ich das Leiden der ohnehin schon gebeutelten der Wanderschäfereien etc. Da ist es auch egal, ob die Schäden durch reine Wölfe oder Hybriden entstehen.

Da hier die Extensivbeweidung angesprochen wurde:
Zu Zeiten der großen Verbreitung großer Beutejäger, vor der großflächigen Verbreitung der Ackerkultur, war die Beweidung durchaus sehr extensiv. In der Regel zog ein Hirte mit dem morgens im gesamten Dorf eingesammelten Großviehbestand auf die siedlungsfernen gemeinschaftlichen, offenen, Allmende-Flächen (oft Waldweiden) um dann abends mit der Mannschaft wieder heimzukehren und alle wieder bei den jeweiligen Besitzern abzuliefern.
Das System verschwand dann mit der sich ausbreitenden Bevölkerung und Ackernutzung sowie Flächenaufteilung. Parallel dazu verschwand auch der Wolf von der Bildfläche....
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ferry

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Re: Offenstall der Zukunft?
« Antwort #32 am: 06. Januar 2018, 21:39:56 »

Ja diese Form der Haltung verschwand, weil es möglich wurde Zäune zu setzen und die Tiere Tag und Nacht draussen zu lassen. Das war zumindest 1 Grund…
Und mal ehrlich wer wöllte heut zu tage schon 7 Tage die Woche für fast kein Geld von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang arbeiten?
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Hattichen

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Re: Offenstall der Zukunft?
« Antwort #33 am: 07. Januar 2018, 10:30:56 »

Und mal ehrlich wer wöllte heut zu tage schon 7 Tage die Woche für fast kein Geld von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang arbeiten?
Und mal ehrlich gesagt, wer will heute überhaupt noch arbeiten? Wenn ich mir die Arbeitsmoral, hauptsächlich bei jungen Leute so ansehe, kommt mir zwangsläufig diese Frage in den Sinn. Und ich spreche nicht mal von unserer Jugend.
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DJTMichel

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Re: Offenstall der Zukunft?
« Antwort #34 am: 07. Januar 2018, 10:50:41 »

Und mal ehrlich gesagt, wer will heute überhaupt noch arbeiten?...

Da ist was dran, meine Frau sucht eine Tierarzthelferin als Auszubildende oder Fertige (wir wohnen in einem strukturschwachen Gebiet, ein sicherer Arbeitsplatz sollte daher begehrt sein. Ihre Helferin ist seit 13Jahren bei ihr und fällt nun wegen Schwangerschaft aus ;) ) und bisher war alles essig. Konkret: von den bisherigen Bewerberinnen hat es keine bis in die Praxis geschafft! Entweder ohne abzusagen nicht erschienen oder 2Min (!!) vor dem abgesprochenen Termin per WhatsApp abgesagt...

Aber ich schweife vom Thema ab.

Ich interessiere mich echt für Bilder Deiner wildschwein- und hundesicheren Pferdekoppeleinzäunung, KZimmer.
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fara

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Re: Offenstall der Zukunft?
« Antwort #35 am: 07. Januar 2018, 11:29:11 »

Naja, Schwangerschaftsvertretung ist halt eine schwierige Sache. In aller Regel weiß man, dass man nach xx Monaten eh wieder gehen darf. Wenn das also irgendwie schon in der Anzeige steht, betrachtet man das als Arbeitssuchender ohnehin nur als unter ferner liefen. Zudem bewirbt man sich parallel eh immer auf mehrere Stellen - und wenn man was bekommt, nimmt das bessere (lohntechnisch oder von der Zukunftssicherheit her). Viele Bewerbungen schreibt man auch einfach nur fürs Amt, weil man einen gewisse Anzahl braucht, selbst wenn man von vorneherrin weiß, dass man nur 3 Monate mit ALG brücken muss, weil man ab da schon was Neues hat. Und bekommt von den meisten potentiellen Arbeitgebern auch nie irgendwann mal eine Antwort zurück...
Die "Moral" ist also durchaus auf beiden Seiten nicht immer optimal. Und die Gründe dazu sind vielfältig.

Das ist aber wirklich off topic  ;)
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