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Autor Thema: Zaunpfähle  (Gelesen 2776 mal)

Diplomat

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Zaunpfähle
« am: 25. Juni 2013, 10:14:39 »

Hat jemand schon mal selber das untere Ende von Zaunpfählen selber versucht zu imprägnieren bzw. zu tränken? Dachte an geeignetes Holzschutzmittel (natürlich voll Bio aus Belgien  ;D ;) ;) ) in ne Tonne und dann die Pfähle 1/3 rein, hab keinen Peil ob das auch wirklich einzieht.

Kann mir nen dicken Hänger voll Balken holen und die zu Zaunpfähle sägen. Nur wenn die so in die Erde kommen sind die ja Rapp zapp weg gefault.

Kann mich erinnern das früher die auch kurz im Feuer "angekockelt" worden sind....
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Wilma

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #1 am: 25. Juni 2013, 10:53:08 »

Falls die Zaunpfähle aus Eiche (Kernholz, ohne Rinde) sind, können sie so, ohne Schutz in die Erde.
Ein Bekannter hat mit Silolack imprägniert. Ist angeblich ungiftig für Mensch, Tier und Trinkwasser. Aus was Silolack aber ist, weiß ich nicht.
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Diplomat

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #2 am: 25. Juni 2013, 11:38:48 »

Das sind Fichte/Tanne Balken. Teilweise aus den 1930er Jahren :D
Wie hat Dein Bekanter denn imprägniert?
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Wilma

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #3 am: 25. Juni 2013, 11:44:33 »

Ich meine, er hat die Pfähle getaucht und gut trocknen lassen. Ich versuche ihn mal zu erreichen für mehr Info´s.
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KZimmer

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #4 am: 25. Juni 2013, 12:43:47 »

Hi,

wir haben vor Jahren mal Pfähle in "Bio" aus Luxemburg imprägniert. Tonne entsprechend befüllt, Pfähle ein paar Tage ziehen gelassen, trocknen lassen und ab in die Erde. Haben nicht schlechter gehalten als imprägniert gekaufte.

Liebe Grüße

Karin

 
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Diplomat

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #5 am: 25. Juni 2013, 12:48:48 »

Also den ganzen Krams so 3, 4 Tage ziehen lasssen und dann die nächste Ladung.
Danke Karin.
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Kalti-Fan74

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #6 am: 17. Juli 2013, 17:10:19 »

Hallo Diplomat,

die ganze Imprägniererei kannst Du dir meines Erachtens sparen. Bei uns gehen die Pfähle immer "zwischen Himmel und Erde" kaputt, also da, wo die imprägnierte Spitze aufhört und der naturbelassene Pfosten anfängt. Ansonsten setze ich auf solide hessische Eiche, die ist nahezu unkaputtbar, und kann so benutzt werden.
Mein Vatter hat auch schon mal die Spitzen der Pfosten in Altöl vom Schlepper eingetaucht, doch das war in den achtzigern, wo das Umwelbewusstsein noch nicht so ausgeprägt war. Dabei ist dann der oben beschriebene Effekt eingetreten.

Alternativ zu Eiche benutzen wir neuerdings immer öfter die OctoWood Pfosten aus skandinavischem Nadelholz. Die sind zwar etwas teurer, halten dafür aber nun schon ca. 5 Jahr an unserem "Versuchszaun". Haben nun auch schon mehrere "Kundenkoppeln" damit ausgestattet. Die sind alle begeistert.

LG Anne
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Püppi

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #7 am: 17. Juli 2013, 17:30:17 »

Um das Kaputtgehen zwischen Himmel und Erde zu verhindern, könnte man doch etwas höher imprägnieren.
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Diplomat

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #8 am: 18. Juli 2013, 07:15:31 »

Bislang dachte ich auch immer geht nix über Eichenpfähle. Haben eine Fläche (Baugrundstücke) teil Eiche, teil Kesseldruck imprägmierte Fichte eingezäunt. Musste im Frühjahr Zaun versetzten, die Eichenpfähle sind z.T. so dünn geworden die kannst Du nur noch "den Kamin hoch jagen", die imprägnierten problemlos wider zu verwenden. Alter von beiden 4 - 5 Jahre.


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jkoerner

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #9 am: 18. Juli 2013, 07:24:13 »

Man kann nehmen was man will, die erlaubten Imprägnierstoffe sind entweder umweltfreundlich und unwirksam oder die nicht erlaubten hochgradig illegal und äußerst schädlich für Boden und Grundwasser.

Da ich seit einigen Jahren schon keine Lust mehr verspüre mir mit Löcher buddeln die Knochen zu ruinieren bin ich auf T-Pfosten einer US-amerikanischen Firma ausgewichen und haben nur gute Erfahrung damit gemacht. Die kann man auch nach Jahren mit einem Ausziehwerkzeug aus dem Boden  bekommen. Mit dem Frontlader am Trecker ging es nicht so gut da der Trecker nur die Hinterachse hochhebt wenn die Pfosten einige Jahre im Boden stecken. Der Rostfraß war erstaunlich gering, eigentlich war es nur Oberflächenrost der zusammen mit der „angerosteten“ Erde durch beherztes Klopfen abzuschlagen war.

Der Grund für die Entscheidung war auch noch der Preis. Gute Eichenspaltpfähle kosten hier € 6,00, Tendenz steigend, und halten maximal 10 Jahre. Für die T-Pfosten habe ich ca € 7,50 bezahlt. Die schlage ich mit der dafür passenden Handramme ein. Das erspart mir das Loch buddeln (per Hand, Erdbohrer etc), Verfüllen und Anstampfen. Wer schon ‘mal 300+ Pfähle setzen mußte weiß wovon ich rede. Aber auch wenn es nur ‘mal eben 2 Pfähle sind freue ich mich über meine Entscheidung weil es eben schnell und einfach geht.
« Letzte Änderung: 18. Juli 2013, 07:27:01 von jkoerner »
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coclavo

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #10 am: 23. Oktober 2018, 13:59:44 »

Hallo zusammen hole das Thema mal aus der Versenkung da ich mal wieder Zaunpfähle suche.
Wie sind eure Erfahrungen?? Die Kunststoffpfosten brechen ja anscheinend ab.
Was ist mit den o.g. T Pfosten, wo bekommt man die und hat sonst noch einer Erfahrung damit??

Tendiere im Moment zu einem normalen Holzzaun, wie dick müssten da die Pfosten sein??
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viviane

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #11 am: 23. Oktober 2018, 15:17:11 »

T-Pfosten hatten wir im alten Stall angeschafft, die sind dort nach wie vor in Benutzung und seit Jahren unkaputtbar. Sind einfach zu setzen und zu entfernen, auch im harten/steinigen Boden. Die kommen da jedes Jahr raus und wieder rein, weil von den Koppeln auch geheut wird. War auch für uns Mädels einfach, damit Zäune zu bauen.  ;)
Wo wir die her hatten, weiß ich nicht mehr. Kann ich aber bei Interesse gerne erfragen.
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fara

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #12 am: 23. Oktober 2018, 16:01:17 »

Bei Holzzaun hast du halt immer eine gewisse umständliche Wartungsarbeit, nimmst du Eiche oder Robinie, ist der Wartungsintervall geringer, allerdings kosten solche Pfosten auch mehr.
Wenn du ohnehin nur Elektrozaun bauen willst, würde ich dir auch T-Pfosten empfehlen; die stehen, wo sie stehen, sind aber relativ leicht demontiert. Anbieter gibt es diverse, von Texas-Trading über Averde, Weidezaun-Info, euroanimal, Loesdau, etc pp. Angebote einholen lohnt sich.
Habe welche, die stehen seit über 10 Jahren. Das einzige was mal getauscht werden musste, sind Isolatoren. Kann man nicht meckern.
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MannisFine

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #13 am: 23. Oktober 2018, 17:00:54 »


Und die sind wirklich einfach zu setzen? Für eine Frau alleine auch?
Bin nämlich das Buddeln auch schwer leid geworden!

Danke!

Fine
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viviane

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Re: Zaunpfähle
« Antwort #14 am: 23. Oktober 2018, 17:13:11 »

Mit der richtigen Ramme, die man dazu kaufen kann, ja. Außer, es ist wirklich Fels drunter, da hilft dann ein kräftiger Mann.  ;)
Nach der Holzpfostensetzerei jedes Frühjahr waren wir mit ausreichend Helfern immer total durch. Trotz vorbohren mit dem Trecker (aber auch da musste sich jemand teils mit dem eigenen Gewicht auf den Erdbohrer werfen, damit der auch bohrt). Seit den T-Pfosten ist das ein deutlich einfacheres Unterfangen mit deutlich weniger Muskelkater.
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