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Autor Thema: Heu ad libitum versus Fresspausen  (Gelesen 2754 mal)

Sturmhöhe

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Heu ad libitum versus Fresspausen
« am: 25. April 2017, 21:25:55 »

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Cari

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #1 am: 25. April 2017, 21:58:24 »

Meine haben ganztags Rauhfutter zur Verfügung. Gefressen wird im Winter aus einer Raufe mit kleinmaschigen Netz. Wenn sie zu fett werden, dann mische ich Stroh unters Heu in der Raufe.
Im Sommer gibt es 24 Stunden Wiese. Zwar legen sie im. Frühjahr erst einmal an Gewicht zu, es reduziert sich im. Laufe des Sommers aber wieder. Meiner Meinung nach ist es die Methode, die einer artgerechten Haltung am nächsten kommt. Wir hatten bislang keine Probleme mit dem Verdauungstrakt.
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HZ

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #2 am: 26. April 2017, 08:30:11 »

Ich hab bewusst fresspausen. Gucke dass es vier Stunden nicht überschreitet. Der dicke frisst sonst non stop. Hat so schon rund 50 Kilo verloren.
Geht halt nicht mit jedem Pferd und mit jedem Heu.
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ayla-fan

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #3 am: 26. April 2017, 09:54:57 »

Bei uns am Stall ist es recht gut geregelt. Ich stehe an einem Aktivstall und wir haben so eine Art Fresständer mit grobmaschigen Netzen, die sich öffnen und schließen. Normalerweise sind die Netze zwei Stunden offen, so dass die Pferde fressen können und dann eine 3/4 Stunde zu. Nehmen die Pferde im Winter zu sehr ab, wird die Schließdauer verringert. Zusätzlich gibt es einen Heuautomaten, an dem die Pferde, die grundsätzlich mehr Heu brauchen, auch noch Fresszeit zugeteilt bekommen. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, den Pferden am Putzplatz Heu zu füttern, zusätzlich zu sonstigem Futter.
Es gibt dann auch noch einen weiteren Automaten, an dem sich die Pferde stündlich vom jeweiligen Besitzer vorgegebene Mengen Mineralfutter, Hafer oder Müsli-/Luzernecobs abholen können.

Das System ist Klasse. Es gibt zwar Fresspausen, aber die sind kurz. So, dass selbst die Dauerfresser damit leben können.  Es gibt zwar auch hier Pferde, die etwas mehr drauf haben, aber keines, das fett ist, obwohl hier leicht- und schwerfuttrige Pferde zusammenstehen. Klar wäre mir rund um die Uhr Heu lieber, aber das ist eine Variante, mit der ich leben kann. Das ist eigentlich schon fast wie Heu rund um die Uhr. Für diejenigen, die mehr brauchen, ist es ja möglich, noch zusätzlich genügend Heu abzurufen.
Nicht bestätigen kann ich, dass vei Heu rund um die Uhr die Pferde rund um die Uhr fressen. Es gibt Pferde, die ein Zeitl brauchen, bis sie wissen, das immer Futter da isr und sie nicht gieren und hungern müssen, aber letztlich hat sich das bei jedem noch eingependelt.

Womit ich keinesfalls mehr leben kann, ist, dass die Pferde mit Glück erst um 21 Uhr nichts mehr zu fressen haben und dann erst um 7 Uhr oder noch später in der Früh wieder was bekommen. In anderen Ställen ist teilweise schon um 18 Uhr leer und es gibt erst wieder was in der Früh. Das ist für mich untragbar. Pferde sind (Fast-)Dauerfresser und körperlich nicht so konstruiert, dass sie längere Fresspausen ohne Magenprobleme gut überstehen.

Leichtfuttrige kann man ja mittels Netz dazu bringen, weniger zu fressen, aber man sollte sie nicht langen Fresspausen aussetzen. Das ist ja, als würde man den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Das schafft nur Probleme an anderer Stelle: Magensäureüberschuss, Aggressivität, noch mehr Futterneid und Gier auf jedes bissl Futter, das erreichbar ist.
Und natürlich gehört die Bewegung angepasst.

Schwerfuttrigen Pferden stundenlange Fresspausen zuzumuten, finde ich ein Unding. Das ist für mich Tierquälerei. Gehen wir länger ausreiten, lassen wir deshalb auch die Pferde unterwegs grasen, damit sie was in den Magen bekommen und nicht vier oder sechs Stunden ohne Futter sind.

Was ich im anderen Thread schon angeschnitten habe, ist die Strohfütterung. Das ist halt für mich kein Pferdefutter oder Ersatz für Heu. Das schafft auch Probleme, die sich u. U. erst viel später zeigen. Abartig finde ich in vielen Ställen, wenn teilweise nur Stroh gefüttert wird. Am schlimmsten fand ich, wo es tagelang nur Stroh gab oder nur 2 x täglich je 2h Heu aus Netzen und dann nur noch Stroh.
Pferde, die total aufgegast waren, aber denen das Futter immer weiter reduziert wurde, denn sie waren ja zu fett.

Pferde mit Heu-/Grasbauch, die aber sonst am Körper kein überflüssiges Fett hatten, aber deshalb als Fett bezeichnet wurden mit der Konsequenz, dass Futter gekürzt wird.

Pferde, die gerade so als nicht zu fett bezeichnet werden, bei denen die Wirbelsäule raussteht, die Rippen ohne jeden Druck fühlbar sind und die hintersten Rippen rausstehen. Die Flanken eingefallen, die Hungergrube massiv sichtbar ...  Edit: dass alte Pferde dünner sind, ist hier natürlich ausgenommen. Meine Äußerung mit "grade so nicht zu fett" bezieht sich auf Pferde, bei denen nicht das hohe Alter dran schuld ist, dass sie so aussehen. Vielmehr bei Pferden im besten Alter, deren Besis das so sehen ...

Jedenfalls hat sich für mich herauskristallisiert, das man hier wieder mehr auf das Gesamtpferd gucken sollte und nicht auf ein Körperteil. Dass man mehr auf die natürlichen Bedürfnisse eines Pferdes eingeht und nicht nur, ob das zeitlich machbar ist (z. B. 3. oder 4.  und Heufütterung, wenn per Hand gefüttert wird) oder sonst das Heu zuviel kostet. Heusparen auf Kosten der Gesundheit des Pferdes ist für mich ein absolutes no go.
« Letzte Änderung: 26. April 2017, 10:14:31 von ayla-fan »
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HZ

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #4 am: 26. April 2017, 10:49:09 »

Wenn ich schreibe fett, dann meine ich fett. So Ne hübsche 5-10 cm fettschicht auf den Rippen ist definitiv nicht gesund. Und da kann man dann nicht auf das irgendwann mal einsetzende "es ist immer was da" warten nach ein paar Monaten, der muss jetzt abspecken und nicht noch fetter werden. Durch das fett hat er ja noch mehr Hunger.
Und fresspausen bis 4 Stunden sind allgemein als unbedenklich erachtet.
Würde ich ihn lassen, würde er sich 20,30 Kilo Heu am Tag rein schrauben. Und das geht einfach nicht.
Qualitativ hochwertiges Stroh ist durchaus ein pferdefutter,  es muss nur in einer angepassten Menge gefüttert werden. Ausschließlich Stroh geht jedoch gar nicht, das überlastet den darm.
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viviane

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #5 am: 26. April 2017, 10:51:13 »

Linus wird mit den Raufen wieder Heu ad lib haben, wenn er in die Herde wechselt. Ob er das so auch verträgt, wird sich zeigen. Einen Plan B haben wir in der Tasche.

Erstmal meine Grundlagen: Das Pferd ist ein Dauerfresser. Das bedeutet, dass seine Verdauung darauf ausgelegt ist, dass permanent Futterbrei zum Zersetzen nachkommt. Der Magen produziert ständig Magensäure. Findet die keinen Futterbrei zum Zersetzen, greift sie die Magenwände und die Magenschleimhaut an. Das führt zu Bauchweh, Magengeschwüren und diversen weiteren Problemen im Verdauungstrakt, damit dann auch irgendwann im Gesamtorganismus. Mit Auswirkungen auf Lauffreude, Rittigkeit, etc. – alles eben. Die Literatur geht davon aus, dass maximal 6 Stunden Fresspause vertragen werden, neuere Studien geben maximal 4 Stunden an.
Wen das Thema näher interessiert, dem sei der Artikel "Magengeschwüre beim Pferd" von Dr. med. vet. Dorothe Meyer ans Herz gelegt.

Da Linus sich seine Rauhfuttermenge nicht selbst einteilen kann (irgendwer hat vergessen, bei dem das Sättigungsgefühl zu installieren), bekommt er derzeit 4 Heusäcke über den Tag verteilt, mit engen 3cm-Maschen. Die insgesamt 15 Kilo habe ich nach "Fresszeit" aufgeteilt:
  • Morgens 7-11 Uhr 2,5 Kilo
  • Mittags 11-17 Uhr 4,5 Kilo
  • Abends 17-22 Uhr 2,5 Kilo (da ist eingerechnet, dass ich ihn in der Regel abends bewege, der Heusack also nicht die ganzen 5 Stunden reichen muss)
  • Nachts 22-7 Uhr: 5,5 Kilo plus Strohnetz

Damit sollte ich überlange Fresspausen weitgehend vermieden haben. Die drei Säcke morgens bis abends werden vom Stallbetreiber reingehängt, den 22-Uhr-Sack hänge ich selbst rein. Unter der Woche bin ich da eh noch im Stall, am Wochenende fahr ich dann eben abends nochmal kurz raus oder bitte einen abends anwesenden Miteinsteller, den Nachtsack reinzuhängen.
Ist Aufwand, ja. Dafür kann ich mir nicht vorwerfen, ihm Magengeschwüre angefüttert zu haben.
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Jay

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #6 am: 26. April 2017, 10:55:49 »

Das Thema ist ja auch erst in den letzten Jahren so aktiv geworden. Wenn ich an die Haltung unserer ersten Pferde (mein erstes eigenes haben wir noch aus nem Ständer gekauft) von früher im Pensionsstall denke, hat sich da schon einiges getan. Da gab es morgens zwei Rippen Heu und abends nochmal zwei.
Aber zwei Schüppen Kraftfutter jeweils dazu  ::)

Ich füttere KraFu eh nur nach dem Reiten als Goodie, oder bei Bummi um den Schwefel zu binden. Lege aber schon Wert auf ausreichend Rauhfutter. Da wir Heu vom Bauern zukaufen, ist es mit der Qualität immer etwas unterschiedlich. Aber grundsätzlich hat unser Bauer wirklich gutes Heu.

Bei uns stehen 3 Raufen mit Netz und großen Rundballen auf dem Paddock rund um die Uhr zur Verfügung, zudem verteilen ein paar der Mädels immer wieder Heunetze irgendwo. Ich mach das nicht, bei mir müssen die Pferde mit den Raufen auskommen 8)

Bei uns bleibt das Angebot über Sommer und Winter gleich, wobei die Ponies zur Weidesaison natürlich viel weniger Heu fressen. Da wir aber leider nicht soooo viel Weide haben, ist es zum Ende der Saison gut, dass sie auch noch Heu dazu fressen können.
Das Weidegras in unseren Breiten ist ja eh nicht so das optimale Pferdefutter, daher finde ich es eigentlich ganz gut, dass die auch über den Sommer noch weiter Heu mampfen (können).

Bei uns ist es auch so, wie ayla schrieb, dass neue Pferde nach 1-2 Wochen nicht mehr Dauerfresssen, die brauchen nur immer etwas um das Angebot zu begreifen.

An Fresspausen beim Reiten habe ich auch schonmal einen Gedanken verloren, aber wirklich nachgedacht habe ich darüber noch nicht.
Ich lasse auch bisher nicht fressen zwischendurch. Wobei wir auch meist nicht länger als 4 Stunden gehen.


LG Jay
« Letzte Änderung: 26. April 2017, 10:58:44 von Jay »
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HZ

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #7 am: 26. April 2017, 11:09:19 »

Das Ding ist ja, ein Pferd ist ein dauerfresser, aber kein mengenfresser.  Klar haben die in der Natur immer was zu nagen. Aber es ist eben nicht in derartigen Mengen verfügbar wie in raufen.
Heunetz aufgelegt ist eine Option,  hängende heunetze sind schon wieder von der halshaltung beim rausziehen schwierig.
Ich finde es schwierig Pferde vernünftig zu füttern. Unser futterangebot ist einfach nicht optimal. Heu in guter Qualität zum richtigen Zeitpunkt geschnitten hat einfach zu viel bums.  Altes uberständiges Gras zu Heu gemacht ist vom Gehalt besser, aber dann natürlich verkeimt und verpilzt. Auch nicht so das Optimum.
Ich denke man muss das individuell anpassen. Wie alles.
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Sturmhöhe

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #8 am: 26. April 2017, 11:09:23 »

Ist Stroh wirklich schlecht als Futter?
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viviane

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #9 am: 26. April 2017, 11:44:41 »

Nein. Per se schlecht ist Stroh nicht. In einem gesunden Maß als Ergänzung zu einer ausreichenden Heufütterung dient es als Zinklieferant und Ballaststoff, einwandfreie Qualität vorausgesetzt. Man geht hier wohl von ca. 3-4kg Stroh/Tag aus.

Die Konsequenz aus Stroh statt Heu bekam ich bei Linus unbeabsichtigt sehr deutlich zu spüren: Das war die Verstopfungskolik im letzten Jahr. Linus hatte ob seiner reglementierten Heumenge einfach einen Großteil der Stroheinstreu gefressen, gepaart mit zu wenig Bewegung hatte ich dann den Salat – und Linus jetzt als bleibende Erinnerung den Sparschweinschlitz im Bauch. ::)

Siehe auch hier z.B.: http://www.pferdchen.org/Pferde/Ernaehrung/Pferdefutter/Strukturstoffe-Stroh-Haecksel.html
Zitat
Neben der wichtigen Rohfaser enthält das Stroh allerdings zu wenig Nährstoffe, um als alleiniges Futtermittel dienen zu können. Stroh ist in kleinen Mengen eine sinnvolle zusätzliche Rohfaserquelle in einem ausgewogenen Ernährungsplan für Pferde, die ein gesundes Gebiss haben. Außerdem eignet sich Stroh ideal zum Strecken von Heulage oder Heurationen, beispielsweise bei leichtfuttrigen Ponys, die bei einer reinen Heufütterung Gewichtsprobleme bekommen würden oder eine Tendenz zu Hufrehe zeigen. In Ställen mit Stroh als Einstreu, sollte man stets darauf achten, dass die Pferde keinen zu großen Hunger entwickeln und sich am Stroh überfressen, was eine Verstopfungskolik zur Folge haben kann. Generell sollten Pferde Stroh immer nur als "Knabberkost" ansehen und nie in die Situation kommen müssen, dass sie das Gefühl haben, sich am Stroh satt fressen zu müssen.

Oder hier: http://www.pferdefutter-beratung.de/pferdefutter/stroh
Zitat
Aufgeschlossenes Stroh kann einen Teil der Raufaserfütterung übernehmen. Sowie auch Heu dient das Stroh der Beschäftigung (Stroh lässt sich nur langsam fressen!) und vor allem dem Erhalt physiologischer Bedingungen im Dickdarm. Stroh liefert zwar kaum Nährstoffe, erfüllt mit seinen Ballaststoffen und den lagen Fasern aber eine wichtige Funktion bei der Verdauung der Pferde. Das Stroh ist meist eine willkommene zusätzliche Raufutterquelle.

Oder auch hier: https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/pferdehaltung/fuetterung/stroh-futterkosten.htm
Zitat
Aufgrund der erwähnten Eigenschaften des Strohes sollten Pferde höchstens 0,8 kg Stroh je 100 kg Körpergewicht am Tag zugeteilt bekommen, ansonsten sind Verstopfungskoliken vorprogrammiert.
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Miss Marple

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #10 am: 26. April 2017, 12:35:13 »

Meine bekommen tagsüber etwa alle 4/5 Stunden etwas Heu, sonst platzen sie mir noch ::) Stroh ist eigentlich immer in der Raufe. Das klappt hier ganz gut

Im alten Stall gab es Heu da lib, Tante ich die erste Woche garnicht mehr von der Raufe weggegangen ;D danach hatte sie es geschnallt.
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Emiel

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #11 am: 26. April 2017, 20:55:27 »

Wir haben in Eigenregie beides schon probiert.
Angefangen mit 3x täglich Heu vom Boden. Falls es mal zeitlich eng wurde oder der mitttagsdienst (schwiegerpapa) verhindert, gab es zusätzlich 2 prall gefüllte Heunetze. Und wenn ich dann im 17 Uhr heim gekommen bin, gleich noch ne kleine Menge. Abend hab ich so zwischen 21-22 Uhr gefüttert und dann morgens um 7 uhr. Im Sommer wenn die Koppel auf war, hab ich morgens normal gefüttert und dann zwei Netze aufgehängt.
Seit November haben wir Heu satt und ich finde es perfekt. Bei der Umstellung haben beide die ersten 3 Wochen nur gefressen und sahen aus wie wenn es Drillinge gibt.
Mittlerweile fressen sie wirklich nur nach bedarf und haben maximal einen Mini Heubauch.
Man muss immer nur die passende Lösung finden wie sie das Heu nicht verziehen. Uns würde das Heu bestimmt 2-3 Tage länger reichen wenn sie es nicht komplett im Stall verteilen würden.
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Cari

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #12 am: 26. April 2017, 21:23:51 »

Meine Pferde fressen auch nicht die ganze Zeit. Nur bei Bedarf. Für zwei Kaltis, zwei Isis und einen Quarter haben wir zwei selbstgebaute Raufen mit Heunetzen.

Auf der Equitana habe ich dieses Jahr was tolles gesehen. Es war eine Art Rahmen in dem ein Heunetz gespannt war. Der Rahmen lag auf dem Heu und das Heu konnte so gezupft werden. Schatzi hat schon ein Foto davon gesehen und den Auftrag bekommen das im Sommer mal nach zu bauen.
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Cari

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #13 am: 26. April 2017, 21:27:19 »

http://www.cowboytack.eu/horsefeed-box®-classic-high-long-p-12527.html?osCsid=7dba7354d2379cc335c5b7dc1dbbdfc4

Hier ist die Box. Fressplatte Netz finde ich super. Hat wer damit bereits Erfahrungen gemacht?
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Emiel

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Re: Heu ad libitum versus Fresspausen
« Antwort #14 am: 26. April 2017, 21:44:25 »

Wir haben schon ein Netz für Anhänger probiert, das hat genau 10 Minuten gehalten dann war es kaputt.
Mein Schmied hat mir auch von einer Platte mir Löchern erzählt, welche er auf der equitana gesehen hat. Nur rätseln wir noch, wie wir es am sinnvollsten bauen und befestigen.
Hier mal ein Bild von unserer raufe



Bei Tipps und Anregungen sind wir sehr dankbar
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